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Urlaub mit Haustieren, bitte informieren Sie sich rechtzeitig!

 

Ein wichtiges Dokument

Kangalhündin Dina darf nicht mit nach Dänemark

Urlaub in Dänemark, mit American Staffordshire Shila leider nicht möglich

Die Urlaubsfreude beginnt schon bei der Planung. Damit diese Freude auch im Urlaub anhält, sind vorhandene Haustiere rechtzeitig zu berücksichtigen. Sollen die Tiere nicht mitkommen muss man eine zuverlässige Person für die Versorgung während der Abwesenheit finden. Dabei ist zu bedenken, dass Tierpensionen in den Haupturlaubszeiten häufig schon frühzeitig ausgebucht sind.

Soll das Tier mitreisen, sind auch dann einige Vorbereitungen zu treffen. Den meisten unserer Lieblinge tut man keinen Gefallen wenn sie mitreisen müssen. Die Fahrt und die fremde Umgebung am Urlaubsort sind für sie keine Freude, sondern nur mit Stress verbunden. Für eine Ferienreise kommen eigentlich nur „unsere“ Hunde in Frage. Für alle anderen ist ein Verbleiben in heimischer Umgebung die beste Lösung.

Urlaub im eigenen Land ist relativ unkompliziert, Formalien sind dabei kaum zu beachten. Für Hunde ist die Anleinpflicht in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. In einigen Bundesländern besteht für sogenannte „Listenhunde“ zusätzlich eine Maulkorbpflicht.

Bei der Reiseplanung sollten sie, nach Rücksprache mit ihrem Tierarzt, eine Reiseapotheke für ihr Tier zusammenstellen und evtl. zusätzliche Impfungen (z. B. gegen Mittelmeerkrankheiten) vornehmen lassen. Eine Erkundigung nach Adresse und Telefonnummer eines Tierarztes an ihrem Urlaubsort ist anzuraten. Bei einer Verletzung oder Erkrankung ihres Tieres im Urlaub ist es hilfreich, wenn sie schon wissen wo sie Hilfe bekommen können.

Für Reisen in das EU-Ausland gibt es eine allgemeingültige Verordnung (VO (EU) 576/2013). Die Verordnung besagt, dass die Tiere eine wirksame Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage vor Reiseantritt), einen Mikrochip und einen EU-Heimtierausweis vorweisen müssen. Davon abweichend können in einzelnen Staaten noch zusätzliche Anforderungen gestellt werden. Für die Echinococcus-freien Länder Großbritannien, Nord-Irland, Irland, Malta, Finnland und Norwegen ist Beispielsweise eine vom Tierarzt durchgeführte und im Impfausweis eingetragene Bandwurmbehandlung gefordert. Die Behandlung muss mindestens 24 Stunden und maximal 120 Stunden vor der Einreise erfolgt sein.

In einigen EU-Staaten gibt es eine Rasseliste, wo die Einreise der Hunde dieser Rassen und deren Mischlinge grundsätzlich verboten ist. Gleiches gilt für Hunde, die den Habitus eines dieser Rassen aufweisen. Ein Ignorieren dieses Verbotes gilt in den meisten dieser Staaten als Straftatbestand, ist also tunlichst zu beachten. In dem bei Hundebesitzern beliebten Reiseland Dänemark gelten 13 Hunderassen als gefährlich und ihre Einreise ist verboten (Pitbull Terrier, Tosa Inu, American Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, American Bulldogge, Boerbol, Kangal, Zentralasiatischer Ovcharka, Kaukasischer Ovcharka, Südrussischer Ovcharka, Tornjak, Sarpaniac). Die dänischen Behörden greifen streng durch, bis zu Tötungen von Hunden.

Die Vorschriften für die Haltung von Hunden können sehr unterschiedlich sein. Beispielsweise werden in Österreich diese Regelungen von den einzelnen Gemeinden getroffen und können voneinander abweichen. Bei Reisen sollte man immer eine feste Leine und einen Maulkorb mitführen.

Die vorstehenden Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, dennoch kann keine Gewähr für ihre Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen werden. Bitte erkundigen Sie sich stets selber bei den zuständigen Stellen (z.B. Konsulat des Reiselandes), insbesondere auch bezüglich kurzfristiger Änderungen.

Auch in Deutschland gibt es ein Einfuhrverbot für Hunde einiger Rassen und deren Kreuzungen (Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier). Die Wiedereinreise des eigenen Hundes einer gelisteten Rasse ist von diesem Verbot ausgenommen, vorausgesetzt er ist bereits in Deutschland gemeldet. Ein entsprechender Nachweis sollte auf jeden Fall mitgeführt werden. Dies muss besonders beachtet werden, wenn man von seiner Reise einen Hund mit nach Deutschland

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