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Saisonal

 

Umgang mit aufgefundenen Jungtieren

Die in der Natur aufgefundenen scheinbar hilflosen Jungtiere sollte man nach Möglichkeit nicht anfassen und vollkommen in Ruhe lassen, denn sie werden in der Regel von ihren Eltern weiterhin versorgt.

 

Eine Ausnahme bilden die Jungtiere welche sich in einem gefährdeten Bereich z. B. einer Straße aufhalten. Sie darf man dort entfernen und in der Nähe in ein Gebüsch oder in hohes Gras wieder absetzen. Wenn das Anfassen eines Jungtieres in solchen Fällen unumgänglich geworden ist, sollte es hinterher mit einem Grasbüschel abgerieben werden, um den menschlichen Geruch zu entfernen bzw. zu überdecken. Bei Jungvögeln ist diese Maßnahme nicht notwendig, da sich die Vogeleltern bei der Betreuung ihrer Jungtiere nicht von Gerüchen abhalten lassen.

 

Nur deutlich erkennbare kranke oder verletzte Tiere darf man aufnehmen und zur Behandlung direkt oder über den Tierschutzverein zu einem Tierarzt bringen. Am häufigsten werden Jungvögel unnötig eingefangen und dem Tierschutz übergeben. Die...

Leinenzwang vom 01. April bis 15. Juli 2017

Wie Ostern, ist die jährlich wiederkehrende Anleinpflicht während der Brut- und Setzzeit demnächst wieder aktuell.

Alle Hunde haben einen mehr oder weniger ausgeprägten Jagdtrieb. Glücklich schätzen dürfen sich die Hundebesitzer, bei deren Tier dieser Trieb nur rudimentär ausgebildet ist. Aber kein Halter kann dafür garantieren, dass sein Hund nicht jagen würde.

Aus diesem Grunde wurde vom Gesetzgeber im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung eine Anleinpflicht für Hunde, für die Zeit von Geburt und Aufzucht bei unseren Wildtieren, erlassen.

Diese nur in der “freien Landschaft“ geltende Pflicht ist auf die Zeit vom 01. April bis 15. Juli begrenzt. Innerhalb von Siedlungen, auf Hofflächen und Gärten, auf Straßen und Wegen die der Straßenverkehrsordnung unterliegen und in Parkanlagen die zum dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind, gilt die Anleinpflicht des NWaldLG nicht.

In der Theorie ist dies ja alles ganz klar und einfach, aber in der Praxis...

Richtige Igelhilfe

Häufig werden Igel zu früh der Natur entnommen.

Der Igel gehört zu den geschützten Tierarten, die weder gefangen noch getötet werden dürfen. Das Bundesnaturschutzgesetz beschränkt eine Naturentnahme auf absolute Ausnahmen: Ausschließlich kranke oder verletzte Igel dürfen zeitweise aufgenommen werden.

Myxomatose bei Wildkaninchen

Jedes Jahr im Sommer breitet sich unter dem Wildkaninchenbestand, die Myxomatose („Kaninchenpest“) aus. Dieses hat zur Folge, dass ausschließlich Kaninchen sich mit den Viren der Myxomatose infizieren.  Die Viren werden häufig über Mücken und Fliegen übertragen oder über den direkten Kontakt mit infizierten Tieren. Andere Tierarten wie z. B. Hunde, Katzen oder gar der Mensch sind immun gegen diese Viruserkrankung.

Die Symptome der Krankheit sind oftmals sehr eindeutig zu erkennen. Erkrankte Kaninchen weisen eine massive Schwellung und Vereiterung der Augen und der Nase auf. Noch dazu haben sie deutliche Atemnot, sind abgemagert und ihr Fell fällt lückenhaft durch knotige Veränderungen der Haut auf.

Da die Infektionskrankheit unter Kaninchen tödlich verläuft und erkrankte Kaninchen sehr leiden müssen, bemühen wir uns mit unserem Tierrettungsdienst, (jedes Jahr erneut) den betroffenen Tieren zu helfen, indem wir sie zum Tierarzt bringen und sie so von ihren Qualen...

Fütterung von Vögeln im Winter

Richtig betrieben ist die Winterfütterung Hilfe und Naturerlebnis zugleich und eine wunderbare Möglichkeit die Natur direkt zu erleben. Die natürlichste Winterfütterung sind heimische Sträucher, die Beeren tragen z. B. Hagebutte, Eberesche, Holunder, Schlehe, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche und viele andere.

Festgefroren im Eis??

Im Winter bekommen wir häufig die Meldungen über Schwäne oder Enten, die angeblich auf dem Eis festgefroren seien.

Lassen Sie ihre Tiere bei der Hitze nicht im Auto!!!

Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit sind Tiere im Auto sehr viel stärker gefährdet. Unter Sonneneinstrahlung kann sich ein Auto schon nach einigen Minuten  bis auf 70°C oder mehr aufheizen. Um dies zu verhindern reichen auch weit geöffnete Fenster oftmals nicht aus. Sie sollten auch Bedenken, dass ein Schattenplatz nach kurzer Zeit zum Sonnenplatz werden kann.

Hunde und Katzen haben nur wenige Schweißdrüsen und können ihre Körperwärme weit weniger effektiv regulieren als dies bei uns der Fall ist. Sie erreichen eine Abkühlung hauptsächlich über das Hecheln. Ihre Fähigkeit zur Wärmeregulierung kann in einem durch die Sonne aufgeheizten KFZ sehr schnell überfordert sein.

Bereits bei einer Innentemperatur  von 40°C in einem geschlossenen Auto sind oft schon nach einer viertel Stunde die ersten Symptome eines beginnenden Hitzschlages erkennbar. Der Hund hechelt stark, taumelt und hat Schwierigkeiten zu stehen. Des Weiteren kann es zu Erbrechen und Krämpfen kommen. Als...

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